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Das BARNIM PANORAMA
ist eine Einrichtung
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Was kriecht, fliegt und blüht denn da?

Der Naturpark ist reich an wertvollen Lebensräumen in denen bedrohte Tier- und Pflanzenarten heimisch sind. Diese brauchen Schutz. Gerade in einem Raum, wo verschiedene Nutzungsinteressen wie Land- und Forstwirtschaft und – durch die Berlinnähe – Besiedlung und Erholung stark aufeinandertreffen. 9% der Naturparkfläche sind zu diesem Zweck als Naturschutzgebiete (NSG) ausgewiesen. Die Ausweisung von mehr als 68% der Gesamtfläche als Landschaftsschutzgebiete (LSG) hilft Natur zu erhalten, zu entwickeln und Nutzungsformen in gelenkte Bahnen zu steuern.

Rotbauchunke

Das Wappentier des Naturparks ist die seltene Rotbauchunke. Aber auch gefährdete Amphibienarten, wie Kammmolch, Knoblauchunke und Moorfrosch finden hier geeignete Lebensräume. Die Männchen des seltenen und wenig bekannten Moorfrosches gehören, aufgrund ihrer leuchtend blauen Färbung während der Paarungszeit, zu den spektakulärsten Erscheinungen der heimischen Tierwelt.

BriesetalIn den naturnahen Fließen leben gefährdete Fisch- und Muschelarten, unter anderem Bachneunauge, Westgroppe und Kleine Flussmuschel. In den Tiefen des Liepnitzsees sind Schwärme der Kleinen Maräne heimisch.

Elbebiber und Fischotter haben die Fließgewässer fast flächendeckend erfolgreich zurückerobert. Der Biber bevorzugt die naturnahen Fließe, denn er braucht Weichhölzer im Uferbereich, insbesondere Weiden. Zeigt sich der Nager nicht selbst, so zeugen doch die angespitzten Bäume am Langen Trödel, der Schwärze und Co von seiner Existenz.

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Auffällig zeigt sich das Gefieder des Eisvogels. Wie ein fliegender blauer Edelstein zischt er übers Wasser, schnappt sich ein Fisch und bringt die Beute zu seinen Jungen in eine Uferhöhle. Aber auch Heidelerche, Weißstörche, Kraniche und Greifvögel wie Rotmilan, Fischadler und Baumfalke finden geeignete Nahrungshabitate und Brutplätze im Naturpark.

Eine Vielzahl von gefährdeten Fledermausarten mit anmutenden Namen wie Kleiner Abendsegler leben hier und vervollständigen die Liste der geschützten Arten.

Trollblume

Heide, Flussufer, Niedermoor, Wald und Wiese – egal wo, überall wachsen standortangepasste oft gefährdete und außergewöhnlich klingende Pflanzenarten. In der Fülle seien hier das Alpen-Hexenkraut, der Gewöhnlicher Teufelsabbiß, die Trollblume, das Breitblättrige Knabenkraut und die Sumpf-Wolfsmilch exemplarisch genannt.