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24. Mai 2016

"naturschutz kennt keine Grenzen" - Vortragsreihe

Auch wenn Staaten, Länder oder Kreise sich über Grenzen definieren – die Natur organisiert sich anders. Natur ist grenzenlos. Sie strukturiert sich nach ihren tatsächlichen Bedürfnissen. Demzufolge richtet der Naturschutz seine Arbeit ebenfalls grenzüberschreitend aus. Das naturschutzorientierte Denken in hat sowieso noch nie Grenzen gezogen, sondern sich am globalen Maßstab justiert.

Unser Partner, das Naturerlebniszentrum Blumberger Mühle, lädt zu einer für alle offenen Vortragsreihe „Naturschutz kennt keine Grenzen“ am 24. Mai von 13 bis 17 Uhr ein. Fachleute stellen ihre Überlegungen zu einem grenzüberschreitenden Naturschutz vor und tauschen sich darüber aus. Die Veranstaltung richtet sich nicht nur an professionelle Naturschützer, sondern an Interessenten, Anwohner, Studenten, Schüler – eben alle, die Naturschutz etwas angeht. Das Programm ist wie folgt geplant:

Katja Hauptlorenz vom BARNIM PANORAMA spricht zur länderübergreifenden Zusammenarbeit mit den polnischen Nachbarn: „Grenzen überwinden mit neuen Medien - deutsch-polnische Projekt im Naturpark Barnim“. Das BARNIM PANORAMA im alten Dorfkern von Wandlitz liegt inmitten des 750 km² großen Naturparks Barnim. Die Entstehung der Barnimschen Landschaft ab der eiszeitlichen Wildnis hängt naturgemäß mit der polnischen Nachbarlandschaft zusammen.
Heike Flemming vom Nationalpark Unteres Odertal spricht zum Thema: „Grenzüberschreitende und internationale Zusammenarbeit - Erfahrungen und Perspektiven des NLP Unteres Odertal“. Der Nationalpark kooperiert nicht nur mit der polnischen Partnerseite, sondern auch seit kurzem mit dem Parque Nacionale de Banhine in Mosambique, mit dem es inzwischen eine immer enger werdende Zusammenarbeit gibt.
Dr. Ulrike Garbe und Beate Blahy vom Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin stellen grundlegende Zusammenhänge vor:  „UNESCO- Biosphärenreservate: eingebunden in ein Weltnetz - Internationale Zusammenarbeit: Wissenschaft, Naturschutz, Kultur“. Biosphärenreservate sind von der UNESCO angeregte Modellregionen, die sich der nachhaltigen Entwicklung in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht verschrieben haben. Das Weltnetz der Biosphärenreservate umfasst 669 Modellregionen in 120 Ländern , allein  in Deutschland gibt es gibt es 15 Biosphärenreservate. Im dafür speziell entwickelten  Programm „Der Mensch und die Biosphäre“ (MAB) geht es nicht nur um klassischen Naturschutz im engeren Sinn, der Mensch selbst steht im Vordergrund und deshalb auch gesellschaftliche und ökonomische Fragen. (www.schorfheide-chorin-biosphaerenreservat.de)

Veranstaltungsort ist das NABU Erlebniszentrum Blumberger Mühle (Blumberger Mühle 2, 16278 Angermünde). Die Veranstaltung ist öffentlich und benötigt keine Anmeldung.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie »hier.

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